Der Kardio-Mythos: Ausdauertraining und Gesundheit


Kardiovaskuläre Fitness ist entscheidend für die Gesundheit

Die meisten Leute wissen, dass man für seine Gesundheit Sport treiben oder sich wenigstens bewegen sollte. Die häufigste Todesursache bei uns sind Herz-Kreislauferkrankungen. Da ist es keine Überraschung, dass die Allgemeinheit “kardiovaskuläre Fitness” mit Gesundheitstraining assoziiert. Soweit, so richtig.

Welches Training ist für das Herz-Kreislaufsystem das beste?

Leider greift aber die Allgemeinbildung zu kurz, wenn es darum geht, welches Training am geeignetsten ist, um das Ziel - Gesundheit und Wohlfühlen - zu erreichen. Seit der Aerobic-Welle der 80er assoziieren wir "Kardiotraining" mit Ausdauertraining - vor allem: Laufen. Wie das richtig geht, Laufen, wissen dann ja auch (fast) alle Menschen, richtig?

Natürlich ist gegen ein Lauftraining nichts einzuwenden. Wenn du gerne läufst. Oder wenn du einen Marathon laufen willst. Aber wenn das Ziel Gesundheit und Wohlbefinden ist, ist dann auch Ausdauertraining das Wichtigste?

Dr. Cooper, der Begründer des Aerobics Trends, dachte das vor mehr als einem halben Jahrhundert. Er dachte, wenn man einen bestimmten Teil des Zellstoffwechsels, den aeroben Teil, trainiert, stärkt man damit auch sein Herz, seine Blutgefäße, seine Muskeln und seine Lunge. Das ist der Teil unseres Zellstoffwechsels, der Sauerstoff verbraucht.

Krafttraining steigert die aerobe Kapazität schonender als Ausdauertraining!

Inzwischen haben viele Studien gezeigt, dass sich auch mit intensivem Krafttraining die kardiovaskuläre Fitness steigern lässt und zwar extrem wirksam. Denn man kann eben nicht nur einen Teil des Zellstoffwechsels isoliert trainieren: Die aerobe Kapazität wächst mit.

Umgekehrt ist aber kurzes, ausreichend intensives Krafttraining nicht so belastend für den Kreislauf wie ein Ausdauertraining. Daher wird es auch in der Reha für Herzpatienten eingesetzt.

Krafttraining beugt Muskel-Alterung vor (Sarkopenie)

Im Alter schwinden unsere Muskeln, wenn wir nicht trainieren. Der Fachausdruck dafür ist Sakropenie. Während man früher dachte, dass dieser Vorgang normal sei und einfach die körperliche Leistungsfähigkeit alter Menschen einschränkt, wissen wir heute: Je weniger Muskeln, um so höher das Risiko für Herz-Kreislauferkrankunen, COPD, Bluthochdruck (Hypertonie), Diabetes Typ 2 und Krebs.

Ein traditionelles Lauftraining stärkt nun vorrangig die Beinmuskeln - allerdings am besten dann, wenn du sprintest. Die anderen großen Muskelgruppen, die Brust-, Arm-, Rücken- und Bauchmuskeln, werden durch Laufen kaum gestärkt. Wenn du für deine kardiovaskuläre Gesundheit trainierst, ist ein Training sinnvoller, das alle großen Muskelgruppen stärkt. Je mehr Muskelmasse und Muskelkraft du hast, um so resistenter bist du gegen Sarkopenie.

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